Stimmen aus den Literaturblogs

Dieser Roman sticht aus der literarischen Masse hervor, weil er auf laute Töne sowie epische Breite verzichtet – und dennoch einiges zu erzählen hat. (…) Leise und mit präziser Bildsprache erzählt Nadine Schneider von dramatischen Zeiten. Und nicht zuletzt zeigt sie uns, dass gute Literatur auch berühren darf.
– Begründung Shortlist „Das Debüt” 2019

Es liegt eine ungewöhnliche erzählerische Ruhe (…) darin, sich so neben die Figuren zu stellen und mit ihnen und durch sie zu sprechen. (…) Neben der Musikalität und dem sicheren „Einsetzen“ von sprachlichen Bildern ist es die Dialog-Sprache, die ebenfalls besticht (…) ein feines Debüt.
– Carsten Schmidt, Feuilletonscout.com

Ein großartiges Debüt, ein eindringlicher Roman über das Eingesperrtsein und seine Folgen für die Seele.
Ruth Justen, Ruth liest

[Nadine Schneiders] Schilderungen der Natur und der Jahreszeiten, des Selbstverständlichen und des Besonderen verdichtet sie zu hoher Intensität. (…) Das liest sich packend, großartig, bewegend.
Jan Haag, con=libri

Anna ist eine der authentischsten Figuren, von denen ich je gelesen habe.
– Eva Pegel, Pfeil und Bogen. Literarische Revue

Ein sehnsuchtsvoller Roman, eindringlich und bewegend. Der Tonfall ist eher leise, umso lauter hallen die geweckten Emotionen nach.
– Jennifer Hahn, leseninleipzig.de

Nadine Schneider ist mit „Drei Kilometer“ ein leiser, trotz des eher traurigen Themas sehr leichter Roman gelungen. Sehr atmosphärisch und poetisch, dabei aber völlig unsentimental und in der Sprache eher lakonisch erzählt sie ihre Geschichte in kleinen Szenen. Ein wirklich souveränes, schönes Debüt.
Petra Reich, literaturreich.de

Schneiders Sprache ist so stark, bildreich und sinnlich, dass ich den Roman lese, wie ich einen Kinofilm sehe.
– Marina Büttner, literaturleuchtet.wordpress.com

Ich kann mich nicht erinnern, schon mal einen Roman gelesen zu haben, der diese Ära in den Mittelpunkt stellt. Und genau das macht diesen Roman für mich zu einer interessanten, ja, einer Pflichtlektüre. (…) Die Sprache ist leise, atmet Atmosphäre. (…) Die Geschichte ist keine erschöpfende Abhandlung der Zeit, lässt aber ein lebendiges Bild entstehen. Und das reicht, das lässt nichts vermissen.
– Mikka liest das Leben