»Nadine Schneider hat sich mit ihren Romanen „Drei Kilometer“ (2019), „Wohin ich immer gehe“ (2021) und „Das gute Leben“ (2026) als eine der herausragenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur etabliert. In einer klaren und eindringlichen Sprache erzählt sie von Familiengeschichten, Flucht, Vertreibung, Herkunft und der Suche nach Heimat.«
(aus der Jury-Begründung zum Wolfram-von-Eschenbach-Kulturförderpreis 2026)

Foto © Maximilian Gödecke

Nadine Schneider, geboren 1990 in Nürnberg, studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Regensburg, Cremona und Berlin. Ihr erster Roman Drei Kilometer (Jung und Jung, 2019) wurde u. a. mit dem Hermann-Hesse-Förderpreis und dem Literaturpreis der Stadt Fulda ausgezeichnet. Berufliche Stationen führten sie unter anderem an die Komische Oper und an die Vaganten Bühne Berlin. Derzeit arbeitet sie für den Bundeswettbewerb Gesang. 2021 las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis. Wohin ich immer gehe (Jung und Jung, 2021) ist ihr zweiter Roman. Ihr dritter Roman Das gute Leben erschien im Frühjahr 2026 im S. Fischer Verlag. Nadine Schneider lebt in der Nähe von Nürnberg.


Preise & Stipendien

2026 | Wolfram-von-Eschenbach-Kulturförderpreis
2024 | Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V.
2023 | Teilnahme am Lübecker Literaturtreffen
2022 | Förderstipendium des Freistaats Bayern
2022 | Aufenthaltsstipendium im LCB
2021 | Nominierung für den Ingeborg-Bachmann-Preis
2021 | Arbeitsstipendium deutschsprachige Literatur für Berliner Autor*innen
2020 | Hermann Hesse Literaturpreis. Förderpreis
2020 | Literaturpreis der Stadt Fulda (gemeinsam mit Olivia Wenzel)
2020 | Vera-Doppelfeld-Preis. Förderpreis
2020 | Finalistin beim 22. Irseer Pegasus
2019 | Bloggerpreis für Literatur „Das Debüt“
2017/18 | Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens